Das Grundkonzept der HZW-Weiterbildungsangebote
Das HZW arbeitet mit Unternehmen zusammen und bietet ihnen individuell an ihren Bedarf angepasste Weiterbildungsmaßnahmen an. In aufeinander aufbauenden Seminaren können Hochschulzertifikate erworben werden, die teilweise auf ein später folgendes Hochschulstudium anrechenbar sind. Der theoretische Input wird durch die Erfahrungen aus den Unternehmen sowie der Umsetzung des Erlernten ergänzt, so dass firmenspezifisches Wissen in die Weiterbildungsmaßnahme integriert wird. Aufgrund des immer stärker werdenden Zeitdrucks in den Unternehmen werden auch Blended-Learning-Konzepte entwickelt, um den Teilnehmern an Weiterbildungsmaßnahmen einen möglichst hohen Grad individuell gesteuertem Lernen zu ermöglichen.
Das HZW hat für seine Angebote einen Optimierungsansatz
entwickelt, der folgende 5 Elemente umfasst.

1. Der Regelkreis der Weiterbildung
Der Regelkreis der Weiterbildung besagt, dass sich an eine "theoretische" Vermittlung von Wissen eine Phase anschließen sollte, in der das neue Wissen auch umgesetzt werden kann. Wichtig hierbei ist, dass anschließend noch die Möglichkeit zu einer Reflexion gegeben ist, damit Probleme bei der Übertragung der Lerninhalte auf die tägliche Praxis diskutiert und gelöst werden können. Durch diese Vorgehensweise kann die Nachhaltigkeit der Weiterbildungsmaßnahme deutlich erhöht werden.

2. Homogene Gruppen
Das Arbeiten mit homogenen Gruppen bietet den Vorteil, dass die Geschwindigkeit und Tiefe der Vermittlung der Lehrinhalte für alle Teilnehmer angemessen ist.

3. Erweiterung des Nutzens der Weiterbildungsmaßnahme
Zur Steigerung des Nutzens individueller Weiterbildungsmaßnahmen für das Unternehmen kann eine Kompetenzdatenbank erstellt werden, in der neue Erkenntnisse aufgenommen bzw. Best Practice Beispiele erfasst werden. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass auch die Mitarbeiter die nicht an der Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen haben, hiervon profitieren können.

4. Modularer Aufbau
Modularer Aufbau bedeutet, dass einzelnen Weiterbildungsangebote in sich zwar abgeschlossen sind, unterschiedliche Module aber aufeinander aufbauen. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit einer kontinuierlichen Weiterqualifikation mit dem Ziel eines zertifizierten Abschlusses. Werden die Module so konzipiert, dass nach einem Leistungsnachweis Credit Points vergeben werden können, können die Module bei einem möglichen späteren Studium anerkannt werden.

5. Individualisierung - Finanzierung
Eine stärker auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete Weiterbildung verursacht normalerweise höhere Kosten als Standardangebote. Durch folgende Maßnahmen können die negativen Effekte jedoch vermindert werden:
- Modularer Aufbau der Maßnahme
- Methodenmix bei der Wissensvermittlung: Präsenz, elektronisch, Selbststudium, Fallstudien, reale Projekte, Coaching
- Praxisintegriertes Lernen – Vorgesetzter als Coach